Der erste Stopp meiner Weltreise: Shanghai

Lisa am Wünsche aufhängen.

Nachdem ich festgestellt habe, dass man auch offline Blogeinträge in der WordPress App schreiben kann, fasse ich mal meine Erfahrungen von Shanghai zusammen. Dieser Blog wird weiterhin ein Foodblog bleiben, wie schon im diesem Beitrag erwähnt. Ab und zu werde ich allerdings auch über andere Sachen schreiben, wie z.B. meine Reisen.

Kurzer Hinweis: Wenn ich von der Verwendung von Google Translate spreche > die App geht nur im Offline Modus, wenn man die Sprachen bereits herunter geladen hat oder mit VPN Verbindung. Ansonsten kann man die App Pleco nutzen.

Leider sind die Bilder, die ich während meiner Reise machen konnte nur von meinem Handy und somit nicht sonderlich gut. Da aber zu meinem Bedauern die Spiegelreflexkamera meines Freundes kaputt ist, die ich auch dabei hätte, konnte ich leider keine anderen Bilder machen.

Meine Ankunft in Shanghai

Shanghai habe ich mir als Zwischenstopp nach Neuseeland ausgesucht, da ich unbedingt Julia, Carlos und ihren Sohn Otto besuchen wollte. Sie sind alle drei Chinesen, die in Shanghai wohnen. Bei Julia und Carlos war ich vor 1,5 Jahren schon als Brautjungfer auf der Hochzeit und vor einem Jahr haben die drei uns in Karlsruhe besucht. Julia ist eine ehemalige Arbeitskollegin von Daniel.

Die Zeitverschiebung nach Shanghai sind “nur“ 6 Stunden, aber ich habe sie deutlich gespürt. Zudem habe ich mich auf dem Flug leider erkältet und kam mit Halsschmerzen in Shanghai an.

Bei der Einreise hätte ich meinen nächsten Flug aus China heraus zeigen müssen. Ich hatte zwar alle Daten parat, aber mein Flugticket nach Neuseeland natürlich nicht ausgedruckt. Nach einer Stunde durfte ich endlich durch und hab dann noch meinen Backpack gesucht. Das Gepäckband war schon aus und jemand hatte die restlichen Gepäckstücke neben das Band ganz ans Ende gelegt. Aber es war alles da 🙂

Am Flughafen habe ich dann auf Julia und ihre Familie gewartet. Sie waren gerade in Japan im Urlaub und kamen kurz nach mir an. Mit einem Stadtmobil (die sind in China alle elektrisch) sind wir zu ihnen nach Hause gefahren. Julia, Carlos und Otto leben zusammen mit Carlos Eltern in Shanghai.

Ich durfte kurz den Tesla von Carlos fahren. Das war soooo cool. Er beschleunigt unglaublich schnell und ist so leise. Wenn ich groß bin, möchte ich auch mal einen Tesla 🙂 Ok, eher, wenn ich reich bin, möchte ich auch mal einen Tesla 😀

Chinesisches Essen

Wir sind chinesisch essen gegangen. Es gab sooo viel zu Essen 😉 Und nachdem ich mich beim letzten Mal schon daran gewohnt hatte, fand ich es auch sehr lecker. Nur manche Gerichte waren mir einfach viel zu scharf. In China bestellt man übrigens verschiedene Gerichte für den Tisch und jeder nimmt sich in seine Schale und isst das Essen mit Stäbchen. Das ging dieses Mal auch schon viel besser als davor.

In China ist das traditionelle chinesische Essen laktosefrei. Nur Smoothies oder auch Tees werden mit Milch oder Sahne gemacht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann immer nachfragen.

Mit Julia und Carlos, Otto blieb daheim beim Kindermädchen, sind wir zu einem bei Touristen bekannten Ort gefahren, an dem es viele Geschäfte gibt und viel Essen. Dort habe ich ein chinesisches Kleid bekommen. Nochmal vielen vielen Dank Julia 🙂

Außerdem habe ich viele chinesische Sachen gegessen. Z.B. auch eine Reissüßigkeit, die in einem Zuckerrohr serviert wurde. Oder in einem Bambus? Ich glaube es war ein Zuckerrohr, aber sicher bin ich mir nicht.

Informationen zum Reisen in Shanghai

Ich habe mir Google Translate heruntergeladen und sowohl Deutsch, Chinesisch (vereinfacht) und Chinesisch (traditionell) offline herunter geladen. Damit konnte ich zumindest größtenteils mit Verkäufern kommunizieren. Solange ich Wlan (Wifi) hatte, konnte ich es sogar in das Handy sprechen und es wurde übersetzt.

Mit der App Ofo kann man sich Fahrräder ausleihen und Shanghai auf dem Rad erkunden. Es kostet sehr wenig. Die App ist zwar nicht sonderlich gut bewertet, aber in Shanghai funktioniert es ganz gut.

Eine weitere äußerst wichtige Information: In China funktioniert kein WhatsApp, kein Facebook, kein Google und somit auch kein Google Maps. Wenn man also auf eine der Apps angewiesen ist, macht es Sinn sich schon in Deutschland Alternativen zu suchen oder schon in Deutschland eine VPN Verbindung einzurichten. Das ist auf einem Android Handy nämlich nicht möglich in China, da der Google Playstore auch nicht funktioniert.

App, die in China nicht funktioniertAlternative
Google MapsWave
UberDidi
WhatsAppWeChat
Google PlaystoreBaidu App Store
Facebook, Twitter, Instagramnur mit VPN, wenn man es in Deutschland eingerichtet hat.

In China zahlen alle mit WeChat. WeChat ist wie WhatsApp ein Messenger, der allerdings viel mehr Möglichkeiten bietet. Allerdings auch nur, wenn man eine chinesische Nummer und Simkarte hat. Um mit WeChat zu zahlen, scannen die Chinesen einfach den Code ein und schon haben sie bezahlt. Möchte man mit Karte zahlen wird man schräg angeschaut und oftmal ist es gar nicht möglich. Und wenn man mit Bargeld zahlt, wird erst mal nach Wechselgeld gesucht, da dieses kaum vorhanden ist.

Insgesamt hat es mir in Shanghai ganz gut gefallen. Klar sind dort sehr viele Menschen unterwegs. Allerdings war ich auch wieder in der Feiertagswoche da, in der alle Chinesen frei haben (1. Maiwoche und 1. Oktoberwoche). Das letzte Mal zur Hochzeit war ich in der ersten Oktoberwoche in Shanghai 🙂

Am schwierigsten ist es definitiv sich Essen auszusuchen, wenn die Karte nur aus unverständlichen Zeichen besteht. Da hilft nur eine Karte mit Bildern oder ein Restaurant mit WLAN, damit man mit z.B. Google Translate alles fotografieren und übersetzen kann.

Gute Mitbringsel aus Shanghai

In Shanghai gibt es sehr viele Sachen aus Seide. Man kann sich einen Anzug aus Seide maßschneidern lassen und für Freunde Seidentücher mitbringen. Diese sind relativ günstig.

Auch echte Zuchtperlen sind sehr günstig zu erhalten, da der Lohn für Arbeiter in China sehr gering ist. Ebenfalls recht günstig erhält man echten Silberschmuck aus Silber 999. Diese Dinge werden an verschiedenen Orten angeboten. Wichtig zu wissen ist, dass das deutsche Zeichen für 2 (Daumen und Zeigefinger) in China 8 bedeutet. Zwei wird mit Zeige- und Mittelfinger dargestellt.

Mein Fazit zu Shanghai

Für eine laktosefreie Reise eignet sich China sehr gut. Solange man sich von den Süßspeisen und Smoothies fern hält, ist es gut möglich sich ohne Milch zu ernähren. Und die Sätze für “Enthält das Milch?” und “Ist da Laktose darin?” kann man sich vorher schon in Chinesisch abschreiben und immer mitnehmen.

Zudem freue ich mich immer sehr, wenn ich Julia, Carlos und Otto sehe. Otto ist übrigens total Auto begeistert mit seinen 1,5 Jahren und liebt es in seinem kleinen Spielzeug-Mercedes zu sitzen.

Liebe Grüße inzwischen aus Rio (ich hinke etwas hinterher mit meinen Berichten, weil das Internet so schlecht war).

Lisa

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